Ballspielen mal anders

20. März 2013, geschrieben von Welpenclub Experten-Team

Na, ist Ihr Hund auch ballverrückt? Manche Vierbeiner lieben nichts mehr als dem runden Spielzeug hinterher zu jagen. Aber Achtung, nur zu leicht wird ein Hund zum Bällchen-Junkie, der blindwütig dem geliebten Gegenstand hinterher hechtet und sich für nichts anderes mehr interessiert. Es gibt viel mehr Möglichkeiten, Ball zu spielen - setzen Sie auf Abwechslung!

Ein Ball muss nicht immer geworfen werden. Er kullert auch schön über den Rasen oder im Wohnzimmer. Bauen Sie doch eine kleine Geduldübung für Ihren Hund ein, sie ist super für den Gehorsam: Lassen Sie ihn Sitz oder Platz machen. Rollen Sie dann den Ball. Er darf erst los sprinten und ihn holen, wenn Sie es ihm mit einem "Okay!" oder "Lauf!" erlaubt haben. Eine tolle Übung!

Alternativ können Sie den Ball auch verstecken. Wenn Ihr Hund schon so verrückt danach ist, wird er ihn auch mit Feuereifer suchen. Verbergen Sie ihn beim ersten Mal ganz leicht, damit Ihr Hund das Kommando "Such!" lernt. Dann steigern Sie die Schwierigkeitsstufe. Suchen lastet aus und macht Spaß - Sie werden sehen!

Bälle gibt es auch in anderer Form. Es gibt sie auch in ganz groß: Dann können Sie mit Ihrem Hund Treibball spielen. Ihr Kleiner muss sie anstubsen und in eine bestimmte Richtung rollen. Das macht nicht nur Hütehunden, für die die Sportart erfunden worden ist, einen Heidenspaß.
Für kleine Schleckermäuler eignet sich der Futterball. Er ist aus robustem Plastik und besitzt eine Öffnung, in die kleine Leckereien gefüllt werden können. Rollt der Hund den Ball über den Boden, kugelt immer wieder eine kleine Spezialität heraus. Das ist manchmal ganz schön kniffelig und beschäftigt Ihren Hund super.

Und wie spielt Ihr Hund am liebsten Ball? Haben Sie auch noch Tipps und Anregungen? Wir sind gespannt!