Auch Hunde können Muskelkater bekommen

19. Februar 2014, geschrieben von Welpenclub Experten-Team

Wer Sport macht, der weiß: Wenn Sie es beim Joggen, Radeln, Wandern oder Schwimmen übertreiben, dann kann es passieren, dass Sie am nächsten Tag einen gewaltigen Muskelkater haben. Jede Bewegung schmerzt dann - ein unangenehmes Gefühl. Aber wussten Sie, dass auch Ihr Hund Muskelkater bekommen kann? In so einem Fall hilft eine wohltuende Massage.

Viele Menschen glauben, dass Muskelkater entsteht, weil die Muskeln übersäuern. Tatsächlich kommen die Schmerzen von feinen Rissen in den Muskeln, die entstehen, wenn die Muskulatur ungewöhnlich stark belastet wird. Daher müssen Sie auch bei ihrem Hund aufpassen, dass dies nicht passiert und dass Sie ihn nicht überlasten. Wenn Sie mit ihm Sport machen wollen, wie Joggen oder Radfahren, dann ist es sehr wichtig, dass Sie ganz langsam damit anfangen. Anfangs reicht eine Viertelstunde der ungewohnten Bewegung, danach können Sie das Pensum allmählich steigern. So gewöhnt sich der Hund - und mit ihm sein Bewegungsapparat - an den Sport. Das gilt auch beim Schwimmen. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund rechtzeitig wieder aus dem Wasser kommt und sich ausruht.

Wie merken Sie aber, dass Ihr Liebling einen Muskelkater hat? Das ist schwierig, weil viele Hunde gut darin sind, Schmerzen zu verbergen und nicht zu zeigen. Aber ein Anzeichen ist, wenn er sich "zäher" bewegt als sonst, beim Gassigehen langsamer geht oder wenn er schwer aufsteht. Natürlich müssen diese Symptome am nächsten Tag wieder verschwunden sein, sonst müssen Sie zum Tierarzt. Sie können ihm, wenn Sie sicher sind, dass es sich um einen Muskelkater handelt, dann Gutes tun, indem Sie seine Muskulatur sanft kneten und streicheln, denn so eine Massage tut wohl bei Muskelkater. Bevor Sie Sport oder Hundesport machen, müssen Sie Ihren Hund genau wie sich selbst immer erst aufwärmen. Lassen Sie ihn Slalom durch die Beine laufen, Kreise gehen und animieren Sie ihn, ein Stück mit Ihnen schnell zu gehen. Nach ein paar Minuten sind die Muskeln warm, und es kann losgehen mit Radeln, Joggen, Agility, Frisbee oder Dogdancing.