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Mensch & Hund

Kind und Hund: Ein tolles Team!

Hunde und Kinder profitieren beide vom Umgang miteinander. Wenn die Eltern schauen, dass ein paar wichtige Grundregeln eingehalten werden, werden der kleine Zwei- und der kleine Vierbeiner zu einem tollen Team!

Eltern müssen stets dabei sein

Für Kinder ist es wunderbar, mit einem Hund zu spielen und ihm kleine Geheimnisse in die Schlappohren flüstern zu können. Dabei lernen sie, Verantwortung für ein anderes Lebewesen zu tragen. Auch kinderliebe Hunde sehen in Kindern tolle Spielgefährten, mit denen sie durch dick und dünn gehen können. Als wichtigste Regel gilt: Ein Erwachsener muss immer dabei sein, wenn das Kind mit dem Hund spielt. Lassen Sie die beiden nie miteinander in einem Raum allein, auch, wenn das Kind noch so vernünftig und der Hund noch so verträglich ist. Es können immer Situationen entstehen, in denen man nicht weiß, was passiert. Dies gilt gerade auch bei Säuglingen. Manche Hunde sehen ein wimmerndes Baby plötzlich als Beute an.

Für beide gelten Regeln

Im Umgang miteinander müssen sowohl das Kind als auch der Hund einige Grundregeln beachten. Das Kind muss dem Vierbeiner seine Auszeiten gönnen und lernen, dass ein Lebewesen nicht permanent bespaßt werden möchte. Es muss tabu sein, den Hund beim Fressen oder Dösen im Körbchen zu stören. Der Hund dagegen muss lernen, dass er das Kind nicht anspringen oder anrempeln und ihm kein Spielzeug oder Essen klauen darf. Schicken Sie nie ein Kind mit dem Hund allein zum Gassigehen nach draußen. Erst ab zwölf Jahre ist dies ratsam, und auch dann nur, wenn das Kind dem Hund kräftemäßig gewachsen ist und Situationen wie Begegnungen mit Artgenossen einschätzen kann.

Liebevoll vorbereiten auf die neue Situation

Wenn Sie Nachwuchs bekommen und bereits einen Hund haben, bereiten Sie Ihren vierbeinigen Liebling bereits während der Schwangerschaft liebevoll auf die neue Situation vor. Werdende Mamas, die nach der Geburt eventuell etwas weniger Zeit für den Hund haben werden, wenn der neue Erdenbürger sie beansprucht, bitten jetzt ihren Partner, das Spazierengehen, Füttern und Spielen zu übernehmen. Ist das Baby dann da, gilt es, dem Hund zu vermitteln, dass in der Gegenwart des Säuglings auch für ihn positive Dinge passieren. Wenn Sie Ihr Kind auf dem Arm halten, streicheln Sie gerade dann auch den Hund oder verwöhnen Sie ihn mit einem leckeren Kauknochen.

Erziehungsprobleme vorher lösen

Grenzen Sie ihn nicht aus, sondern binden ihn ein: Beim Spaziergang mit dem Kinderwagen wird er sicherlich bald stolz daneben her traben. Eventuelle Erziehungsprobleme sollten Sie während der Schwangerschaft mit professioneller Hilfe angehen und diese lösen. Wenn das Kind zu krabbeln oder laufen anfängt, muss es lernen, dass es dem Hund nicht permanent hinterher laufen und ihn auch nicht am Fell und an den Ohren ziehen darf. So werden die Weichen für eine wunderbare Freundschaft zwischen Kind und Hund gestellt!