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Gesundheit

Giftiges im Garten: Erziehung ist das beste "Gegenmittel"

Endlich Frühling. Nichts  wie hinaus in den Garten! Für frischgebackene Hundebesitzer gilt das erst recht. Denn nichts lieben junge Hunde mehr, als im Garten herumzutollen. In ihrem Eifer, die Welt  zu entdecken, knabbern Hundewelpen gerne mal an einem Blatt oder einem Zweig. Aber Vorsicht! Viele Gartenpflanzen sind für Hunde giftig.

Giftig?

Die ersten bunten Blüten im Garten wie Tulpen, Narzissen, Primel, Krokusse, Blaustern, Schlüsselblumen oder Hyazinthen erfreuen nicht nur das Auge des Betrachters, sondern sind ausnahmslos für Hunde giftig. Leider weckt die Blütenpracht manchmal auch das Interesse von Welpen. Meist ist es Langeweile, die die kleinen Racker dazu verführt,  Blüten abzureißen oder dort, wo es gerade besonders bunt ausschaut, nach verborgenen Schätzen zu graben. Am besten, Sie lassen ihren kleinen Liebling die erste Zeit nicht unbeaufsichtigt im Garten und beschäftigen sich ausgiebig mit ihm. Ein müder Welpe kommt bestimmt nicht auf die Idee, den Garten umgestalten zu wollen.

Schon im Welpenalter sollten Sie ihrem Hund spielerisch beibringen, dass das Gemüsebeet kein Platz zum Graben ist und Blumen nicht zum Pflücken durch kleine Hundemäuler gedacht sind. Eine gute Erziehung ist  nun mal der beste Schutz – auch gegen giftige Pflanzen. Fängt Ihr Kleiner an zu knabbern, können Sie ihn durch ein bestimmtes "Nein" oder "Aus!" und auch durch ein Händeklatschen davon abhalten. Rufen Sie ihn dann zu sich - und wenn er brav angetrabt kommt, können Sie ihn mit einem Leckerchen belohnen.

Nicht nur im Frühling droht für Hunde Gefahr im Garten. Holunder ist beispielsweise giftig und sollte auch nicht als Stöckchen für den Hund verwendet werden. Goldregen, Flieder, Hortensie, Engelstrompete, Oleander, Efeu, Eberesche und Stechpalme können bei Hunden ebenfalls zu Vergiftungen führen.

Vorausschauend Denken

Als Garten- und Hundebesitzer sollten Sie in jeder Hinsicht vorausschauend denken. Am besten Sieverzichten  gänzlich auf Chemikalien wie Unkrautvernichter oder Schneckenkorn. Auch der Komposthaufen sollte so aufgestellt sein, dass er für den Hund nicht erreichbar ist. Sollte ihr Hund trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal eine giftige Pflanze oder andere giftige Substanzen gefressen haben, gehen Sie sofort zum Tierarzt. Am besten bringen Sie die Pflanze mit, damit der Tierarzt beurteilen kann, welches Gift der Hund aufgenommen hat. Gegengifte gibt es leider nur gegen Knollenblätterpilze, Rizinus oder Oleander. Deshalb gilt auch hier: Vorbeugen, sprich Erziehen, ist die beste Möglichkeit, Schaden zu verhindern.