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01. August 2012, geschrieben von Holger Schüler

Schimpfen bringt nichts!

“Ich schimpfe und schimpfe und er hört trotzdem nicht!” So klagen viele Welpenbesitzer. Tja, wo liegt das Problem? Nicht beim Hund. Dass ein Welpe nicht hört, ist erst mal sowieso zu erwarten, denn er lernt ja noch. Da ist die Trefferquote eben noch nicht besonders hoch.

Und dass der Hund nicht auf Ihr Schimpfen reagiert - das stimmt einfach nicht! Ihr Hund reagiert sehr wohl. Und zwar angemessen! Er wird bedroht, eingeschüchtert, mit einer lauten Stimme und Herumgefuchtel konfrontiert. Er wird fixiert (direkt angeschaut) und unter Umständen sogar festgehalten, niedergedrückt oder mit Gegenständen beworfen.
Was ist eine angemessene Reaktion auf ein solches Verhalten? Wenn Ihr Schimpfen eher “harmlos” ist, und ihr Hund eine robuste Frohnatur, wird er es als Spiellaufforderung interpretieren. Aber auch, wenn er sehr wohl merkt, dass Sie böse sind, wird er versuchen, Sie mit einem “Schau wie lieb ich bin, lass uns spielen” zu besänftigen.

Ihr Hund wird sich also sehr wahrscheinlich aufregen und bellen, hochspringen oder spielerisch beissen - also selbst laut und hektisch werden. Je mehr der Hund aufdreht, umso mehr wird er geschimpft, umso aufgeregter wird er - ein ganz klarer Teufelskreis. Was der Hund in so einer Situation ganz sicher nicht tun wird: ruhig werden und sich konzentrieren. Er kann jetzt überhaupt nicht sitzen, herankommen, Ruhe geben oder was immer Sie sonst gerade von ihm erwarten.
Wenn Sie weiterhin laut, hektisch oder wütend sind, wird die Situation immer unberechenbarer und bedrohlicher für den Hund, bis er sogar anfängt, vor Ihnen zu flüchten. So entsteht keine Bindung, kein Respekt, und lernen wird der Hund auch nichts.

Zeigen Sie also besser klar und bestimmt, was Sie eigentlich wollen. Wenn der Hund Kommandos ausführen soll, müssen Sie ganz ruhig bleiben, konsequent immer wieder darauf bestehen, dass der Hund folgt, und loben, wenn er es tut. Sie müssen hartnäckig und bestimmt sein, aber nicht ungeduldig oder hektisch.

Wenn Sie ein Verhalten abgewöhnen möchten - Hochspringen, Bellen, Beissen - ist Ruhe ebenfalls das wichtigste. Belohnen Sie das (übrigens völlig normale!) Verhalten nicht mit Aufmerksamkeit, sondern bringen Sie den Hund mit einem ruhigen, bestimmten Schubser auf Distanz und entziehen Sie sich. Sagen Sie dabei ruhig, klar und deutlich Nein! - so lernt der Hund, was dieses Kommando bedeutet. Lassen Sie den Hund zur Ruhe kommen und laden Sie ihn dann dazu ein, wieder mit Ihnen Kontakt aufzunehmen, und zwar nach Ihren Regeln: Getobt wird draussen, Beissen und Zerren ist nur mit geeignetem Spielzeug erlaubt, die Pfoten bleiben auf dem Boden, die Zähne haben nichts am Menschen zu suchen und so weiter. All diese Dinge muss Ihr Hund erst lernen! Denn solange er nicht weiß, was er tun und lassen soll, kann er es auch nicht richtig machen - da können Sie schimpfen, soviel Sie wollen.

Flocke die zweite hat am 03. August 2012 gesagt...
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Ich versuche nur mit den klaren kurzen Worten kommandos zu geben. Aber seit 4 Wochen, bekommt sie so zwischen 18-19 Uhr einen Rappel, wo sich mich regelrecht böse attakiert.So mit richtig heftigen beizen und bösen knurren. Zuerst habe ich sie weg gesetzt und beachtete sie erst einmal nicht mehr oder verließ den Raum. Seit ein paar Tagen versuche ich mit ihr dann in den Garten zutoben. Dauert das ganze lange?Sie wird einfach nicht ruhiger und begreift nicht das sie mich nicht bezen darf?(geboren ist Flocke am 22.03.2012)

torenia hat am 05. August 2012 gesagt...
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Hallo, wie gewöhne ich Ihm das Beissen bzw. das Knappern an den Händen am besten ab?

19Anni90 hat am 06. August 2012 gesagt...
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Hallo Ich habe eine Frage ich habe einen Jack Russel Pinger Mix ist jetzt etwas über 4Monate alt und wenn ich zum Einkaufen gehe lasse ich Ihn kurz mal alleine und wenn ich wieder nach Hause komme sehe ich das er die Schuhe als Spielzeug benutzt hat und die Schnurrsenkel abgefressen hat wie kann man ihn das abgewöhnen? Liebe Grüsse Anja

Jessica030290 hat am 09. August 2012 gesagt...
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wenn unsere Layla was angestellt hat brauch ich nur zu sagen " was is des" und dann geht sie zu der stelle und legt sich hin !! sie weiß ganz genau was sie gemacht hat und weiß das sie es nicht darf... beispiel: heute nacht hat sie den hocker von unserem sessel angenagt und wusste heute morgen als ich sie rief gleich was sache is also hat mein hund ein super gedächnis und weiß wenn sie was anstellt!!!! das knabbern an den händen habe ich ihr abgewöhnt in dem ich sagte "aua" und als sie weiter machte legte ich mich zu ihr auf den boden und habe sie mal leicht in den Fuß geknabbert ( nur das sie sieht was sie macht) dann hat sie mich doof angeschaut und ist aufgestanden und gegangen und wenn sie es wieder versucht dann sage ich nur aua dann weiß sie das es mir unangenehm is genau so wie ihr!!! unsere layla hat ihr schuhe beisen mit 6 Monaten von alleine aufgehört ich habe auch alles probiert und irgendwann nach 6 Paar schuhen wusste sie das sind meine!!!! grüße Jessi

Fly2012 hat am 09. August 2012 gesagt...
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Hallo unserer Schäferhundin haben wir ein Spielseil gekauft und es ihr Angeboten wenn Sie an den Händen geknappert hat. Durch das Seil hat sie gelernt das Hände tabu sind. Auch wenn Sie allein ist geben wir ihr das Seil bevor wir geben, so werden die schuhe oder andere Dinge nicht als Spielzeug benutzt.

Chewismum hat am 16. August 2012 gesagt...
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Hi, vielen Dank für Deinen Blog und die damit verbundene Tipps. Vielen mache ich unbewusst schon richtig, aber leider auch falsch. Da hat mir Dein Blog die Augen geöffnet, die Tipps werde ich auch gleich umsetzen und auch an meinen Mann weitergeben. ;) Ich habe nun eine Frage, weil wir dort echt in der Zwickmühle stecken. Unser Eddie ist nun 7 Monate alt. Mit 12 Monaten wollten wir ihn aber erst kastrieren (obwohl ich von der Kastration nicht so überzeugt bin, nur haben wir in der Nachbarschaft viele Weibchen). Nun hebt er schon jetzt wie ein Großer draußen das Bein (was ja ok ist), aber er hatte schon zweimal im Haus das Bein heben wollen, vor mir! Das habe ich natürlich sofort unterbunden und es ist auch gar nichts passiert. Seit heute hebt er auch beim Häufchen machen das Bein und er rennt urplötzlich auf einen Vorgarten, trotz meinem Nein, was sonst immer sitzt, und macht dort ein Häufchen. Außer das es mir peinlich ist, weil ich das Häufchen ja aus einem fremden Garten entfernen muss, war ich sprachlos und ratlos. Klar Rüperverhalten, aber sind das auch alles Zeichen das wir Eddie vllt doch jetzt schon kastrieren lassen müssen? Vielen Dank schon mal für die Antwort. :)

daffy53 hat am 16. August 2012 gesagt...
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hallo, ihr lieben ich habe einen 4jahre alten yorki, er wurde vor ca.drei monaten von einem chauchau angefallen und im genick verletzt (tötungsbiss). vom verhalten her, war er vorher sehr sozial und hat kaum einer fliege etwas zu leide getan. seit dem das passiert ist, reagiert er sehr angriffslustig auf andere hunde und mir ist es den besitzern gegenüber unangenehm. sieht so aus, als wenn mein kleiner ein giftzwerg ist, ist er aber nicht...wer kann mir einen rat geben, wie er wieder normal mit anderen hunden umgehen kann. er macht es nicht bei jeden hund und heute ist es mir aufgefallen, als ein anderer kleiner hund hinter ihm lief....als wir spazieren waren... lieben dank im voraus :-) inge

ChrissyJoy hat am 29. August 2012 gesagt...
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Ja das mit dem Schimpfen ist so ne Sache. Joy ist jetzt 5 Monate alt, mitten im Zahnwechsel und versucht ab und an alles,(wirklich alles wie auch Türrahmen und Tapete) anzuknabbern. Ich massiere ihr dann das Zahnfleich was sie etwas beruhigt. Da hilft dann nur noch Ablenkung. Auch finde ich es besser, sie mit einer kleinen Übung aus der Situation, die zum Schimpfen führt, heraus zu holen.Klappt nicht immer, aber gut. Schimpfen kann wirklich zu einer Dauerbeschallung des Hundes werden, und wenn der das dann nicht kapiert, muß man sich nicht wundern. Zu Flocke möchte ich noch sagen, vielleicht ist ist dein Hund in dem Moment überfordert, und findet nicht zur Ruhe? Joy hatte diese Anwandlungen auch, aber mit ca 12 Wochen. Wir haben dann immer für Ruhe gesorgt indem wir sie in ihre Box geschickt haben und sie dort für ne halbe oder ganze Stunde geschlafen hat. Danach gings wieder. Grüße Chrissy mit Joy

Sammy85 hat am 14. September 2012 gesagt...
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Unser Sammy knabbert im Flur die Tapete ab wenn wir zur Arbeit gehen oder zum Einkaufen,etc. Sobald er alleine ist fängt er damit an. Wir haben schon etliche dinge ausprobiert, verschiedene Beschäftigungsangebote, was scharfes an den Wänden. Was kann man noch tun?

diego2710 hat am 17. September 2012 gesagt...
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Hallo Samy. Ich hatte dieses Problem auch mit meinem kleinen Chihuahuarüden Diego,jetzt 12 Monate alt. Er war der bravste Hund, wenn ich bei ihm war. Habe ich ihn dann aber mal alleine gelassen, hat er immer die Farbe von den Wänden geleckt und die Kanten angebissen usw. Ich habe damals vieles versucht, damit das aufhört. Ich habe sehr viel mit ihm gespielt und bin Gassi gegangen und bevor ich dann gefahren bin, habe ich ihm sein Lieblingsspiel gegeben, kurz nochmal mit ihm gespielt und bin dann einfach ohne Verabschiedung gegangen. Das hat geholfen und bis heute hat er nichts mehr dergleichen getan. Ich hoffe ich konnte dir helfen.

Göre hat am 18. September 2012 gesagt...
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Wicki, bolonka zwetna - hündin, 18 Wochen alt ist eine ganz liebe hündin, wenn sie aber einen anderen Hund nur richtig, will sie sofort hin, zerrt an der Leine und bellt bis sie endlich beim anderen Hund ist. Wie kann ich ihr das bellen ab gewöhnen? Es kann doch keine angst sein, sie will ja den Kontakt.

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