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BARFen - ja oder nein?

27. Juni 2012, geschrieben von Anja Neuhausen

BARFt jemand von Euch? Was sind Eure Erfahrungen dabei? Oder spielt jemand mit dem Gedanken, auf BARFen umzustellen? Ich bin nämlich immer wieder am Überlegen, ob ich es nicht machen soll. Zur Zeit wäge ich die Vor- und Nachteile ab.
Meine beiden lieben rohes Fleisch. Ab und an kriegen sie ein wenig Rinderhack mit püriertem Gemüse - mmmmmhm, wie sie da schlemmen! Die Augen werden ganz groß, und sie sabbern, wenn ich nur den Napf hinstelle. Gerne würde ich ihnen öfter so eine Delikatesse bieten.
Aber andererseits scheue ich auch ein bisschen den Arbeitsaufwand. Ständig Gemüse kochen und pürieren, Nudeln kochen und so weiter - ganz schön aufwändig. Noch dazu habe ich ein wenig Schiss, etwas falsch zu machen und meiner Biene und meinem Sammy wichtige Nährstoffe vorzuenthalten, weil ich mich nicht gut genug mit der Zusammensetzung des Futters auskenne. Und dann noch die Tatsache, dass wir oft über Nacht weg fahren und die Hunde mitnehmen - das wird dann schwierig mit dem rohen Fleisch, schließlich ist nur in den wenigsten Hotelzimmern eine Tiefkühltruhe...
Wenn ich die Argumente so ansehe, dann denke ich, dass ich wohl ein Gelegenheits-BARFer sein werde. Fünfmal in der Woche gibt es Trocken- und Nassfutter unseres bevorzugten Herstellers. Und zweimal in der Woche serviere ich rohes Fleisch mit Gemüse und Nudeln oder Reis. So bleibt diese Mahlzeit etwas Besonderes - und ich kann nichts verkehrt machen. Wie sind Eure Erfahrungen mit dem BARFen?

Astrid-Trendel hat am 29. Juni 2012 gesagt...
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Huhu, ich BARFe meine Hündin auch und habe super Erfahrungen damit gemacht. Meine Hündin hatte große Probleme mit dem Margen. Immer wieder Erbrechen und Druchfall.Später hat sich auch eine Margenübersäuerung raus gestellt. Ja und dann sagete man mir ich soll es mal mit BARF versuchen und was soll ich sagen...Es ist alles weg. Ich habe gute Erfahrungen gemacht und werde es jetzt auch bei behalten. Lg Astrid

Ben120511 hat am 30. Juni 2012 gesagt...
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Wir barfen komplett seid ca.8 Monaten.Als wir unseren kleinen Freund vor 11 Monaten im Alter von 12 Wochen bekamen,wurde er bereits teilgebarft.Ich hätte gerne sofort komplett umgestellt,doch ich hatte die selben oben beschriebenen Zweife!! Bekommt der kleine Mann auch alles was er benötigt, erkenne ich eventuelle Mangelerscheinungen, so hielten wir das teilbarfem 3 Monate bei und ich trug im Internet,in Gesprächen mit anderen Hundebesitzern und natürlich mit unserer Tierärztin alles übers barfen zusammen was ich finden konnte. Den endgültigen Wendepunkt brachte ein Artikel im Internet,in dem sehr amüsant zu diesem Thema der Satz stand,keine Mutter die ein Kind erwartet geht zur Ernährungsberatung oder belegt gar irgendwelche Lehrgänge sie bekommt das Kind und der Rest findet sich,und in den aller meisten Fällen gehen die Kinder unbeschadet daraus hervor. 2 Kinder habe ich bereits gross gezogen,also frisch ans Werk.Und was soll ich sagen,es läuft prima.Ben wächst deutlich langsamer als mit Fertigfutter ernährte Junghunde,aber er ist an Energie,Lebensfreude und Ausdauer nicht zu toppen.Ja und wenn wir mal über Nacht oder übers Wochenende nicht zu Hause sind, kann man das Barffleisch auch gut mal einen Tag im Kühlschrank lagern oder wir packen es mit den nötigen Kühlelementen in eine Kühlbox funktioniert wunderbar.(muss ja nicht gerade Pansen oder Blättermagen sein) Die Kosten sind die gleichen ob ich ein wertiges Trockenfutter kaufe oder das Barffleisch,nur ich weiss genau was mein Hund da gerade frisst!!! Mein Fazit,sich ein wenig bezüglich Mengenberchnung,Öle,Kräuter,Gemüse und Mineralien belesen und dann los.Ich bereue das ich nicht von Anfang an den Mut gefunden habe komplett zu barfen,denn es ist wirklich mit kopliziert.

BabyJayjay hat am 30. Juni 2012 gesagt...
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Hallo =) Unser JayJay wurde bei der Züchterin schon als kleiner Welpe mit Rohfutter daran gewöhnt, und wir füttern auch roh. Das ist auchj gar nicht so schwierig! Also als Leckerlies kriegt er Geflügelfleischwurst, Banane oder Käse. Und als Nahrung: a) fleischiger Teil: Da gibt es eben Hack, vom Rind, vom Lamm, vom Pferd, vom Hirsch - Hack gibt es auch mit Knorpeln gewolft, oder mit Knochen gewolft oder mit Pansen - damit die Hunde genug Mineralstoffe und ebendas aus dem "Grünzeug" bekommen, kriegt JayJay Pansen. Hunde können nämlich Grünzeug mit ihrem Speichel nicht aufspalten, deswegen muss man den schon was aufgespaltenes anbieten - entweder man püriert selbst Grünzeug, oder man gibt den schon was vorgekautes-Blättermagen b) das wird mit etwas Gemüse gemischt. Wir füttern ihm Gemüseflocken; da kriegt er seine Kohlenhydrate her und man muss dem Hund keine Nudeln oder so was füttern. Gemüseflocken mit Wasser quellen lassen und da rein noch n Teelöffel Öl rein. Der Hund soll schließlich sowohl die wasserlöslichen als auch die fettlöslichen Vitamine aufnehmen können. Und das mischen wir dann im Verhältnis: 1kg Fleisch auf 120g Flocken+320ml Wasser. Und unser Hund ist bei beter Gesundheit. Ich habe auch gehört, dass Hundebesitzer, die ihre Tiere auf Rohfütterung umgesetzt haben, nus positives zu berichten haben. Zur Orietierung haben wir uns ein Buch zum Thema gekauft, da stehen eben Sachen drin wie: diese Früchte/Gemüsesorten darf man füttern, diese darf man nicht füttern. Das ist ziemlich hilfreich. Ich wünsch euch viel Erfolg beim Umstellen! Den Hunden wirds schmecken!

BabyJayjay hat am 30. Juni 2012 gesagt...
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P.S.: Wenn man verreist kann man das Essen super zu Hause vorbereiten und kalt stellen. Man muss es ja nicht unbedngt in die Sonne stellen, dann wird es auch nicht so schnell schlecht. Aber auch dafür gibt es eine Lösung: Man nimmt dann hochwertiges Trockenfutter oder Fleisch aus der Dose, das länger hält. Viel Glück

anjaneuhausen hat am 02. Juli 2012 gesagt...
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Danke für Eure Tipps und Schilderungen. Das klingt ja wirklich alles total gut - ich glaub, wir werden das auch probieren!

Lluvia hat am 04. Juli 2012 gesagt...
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Ich barfe mein Chimädchen auch, wie Babyjaja beschrieben hst. Zusätzlich gebe ich ihr auch noch Eier samt Schale (pürriert), Hühnerhälse, Mägen bzw Herzen. Anfangs hab ich mir auch viele Gedanken bezüglich der richtigen Zusammensetzung gemacht, aber nach gründlichem Überlegungen (nämlich solchen, dass ich bei mir selbst auch nicht jeden Tag auf die beste Zufuhr an Vitaminen und Mineralstoffen achte) gehe ich jetzt schon total locker damit um. Meine Maus schaut kein Trockenfutter mehr an ;)

Loreal hat am 05. Juli 2012 gesagt...
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Ich habe vor meine kleine Dackeline (4 1/2 Monate) auch vollständig auf BARFen umzustellen. Bisher gibt es abends Frisch und tagsüber TroFu, da ich mich mit allen Zusätzen die beim BARFen notwendig sind auch noch nicht ganz auskenne. Ich kann nur sagen was ich in ihren Augen sehe... TroFu wenns sein muß aber auch nur soviel dass man keinen komplett leeren Magen hat Frisch jipi ich fresse schon mal für die nächsten Tage vor Das sagt mir alles... ich werde mich intensiver mit BARFen befassen, damit ich ihr das noch öfter anbieten kann und dann ausschließlich... Ich denke die Arbeit hält sich in Grenzen wenn man vorkocht. Bzw. ich kaufe oft das Gemüse bereits "Hunde-Fertig" Tiefgefroren. Bei uns Ort gibt es einen kleinen Laden der Extra für BARFer alles anbietet. Fleisch, Gemüse, Zusätze etc. Da hat man so gut wie keine Arbeit mehr.

Whippets vom Teichelberg hat am 12. Juli 2012 gesagt...
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Huhuche, ich barfe auch seit 2 Jahren. Meine Whippets lieben es. Ich werde auch die Welpen barfen und hoffe die Welpenkäufer davon zu überzeugen. Im Prinzip kaufe ich Fertigbarf, weil ich dann sicher bin, dass es meinen Hunden an nichts fehlt. Ich bestelle BarfComplete bei Bellami. Darf man hier überhaupt "Werbung" machen......

Whippets vom Teichelberg hat am 12. Juli 2012 gesagt...
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Hallöchen, ich barfe seit 2 Jahren und ich muss sagen, dass mein 12 Jahre alter Podenco sichtlich besser drauf ist! Natürlich hat er schon die eine oder andere Geschwulst, aber die schreibe ich dem Trofu zu. Es ist ja bekannt, dass WEIZEN Krebs auslöst und ernährt! Bei Mensch und Tier. Meine Whippets bekommen als Leckerlie, wenn überhaupt höchstens getreidefreies Trofu. Ansonsten lieber ein Stck. Käse oder so. Ich werde auch die Welpen barfen und den neuen Welpenelten vermitteln wie schädlich Getreide ist. Versuchs ruhig, denn die Augen der Hunde, wenn sie einem beim herrichten der Mahlzeit zuschauen, sind unbeschreiblich! ;-))

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